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Apothekerin Stefanie Würfel e.K.
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Aromaküche - Düfte zum Essen und Trinken

Dufte Tropfen für mehr Geschmack - raffiniert gewürzt mit ätherischen Ölen

Hochkonzentrierte Essenzen machen aus einfachen Gerichten ein Geschmackserlebnis. Düfte haben einen enormen Einfluss auf unsere Sinne.
Bereits vor dem Kosten der Speise weckt ein Aroma die Sinne, Düfte sind Muntermacher für Geist und Körper. Vielleicht ist die Idee merkwürdig „Düfte“ in Gerichte zu geben, die sonst in die Duftlampe getropft werden. Doch gerade wegen ihrer intensiven Düfte können ätherische Öle jedes Gericht bereichern.
So kann das Beduften und Würzen von Speisen das i-Tüpfelchen sein.

Der ganz besondere „Kick“

Abgeriebene Orangenschale, etwas Rosmarin oder ein paar Tropfen Vanillearoma können einem Gericht den entscheidenden „Kick“ geben.
Ätherische Öle erweitern das Würzspektrum auf kreative und einfache Weise.

Sie sollten den Geschmack frischer Kräuter, Gewürze oder Zitrusfrüchte dezent unterstützen. Doch frische Zutaten sind nicht immer zur Hand, getrocknet sind sie weniger aromatisch, und die üblichen „Aromen“ stammen häufig aus dem Lebensmittellabor und können in keiner Weise mit der Duft- und Geschmacksfülle der echten Pflanzen mithalten,
Außerdem können damit auch ungewöhnliche Aromen in Gerichte eingebaut werden, wie: Erdbeerkompott mit etwas Lavendel verfeinern oder Himbeermarmelade mit einem Hauch Rose zu krönen! Weniger ist oft mehr z. B. 1 Tropfen Rosenöl für eine Nachspeise für 6 Personen!
Wenn die Kunst des Kochens mit ätherischen Essenzen ganz neu entdeckt wird, kann dieser Luxus auch in ganz alltägliche Gerichte gezaubert werden.
Egal ob Duft oder Geschmack wahrgenommen wird:
Die Signale der Riechnerven haben eine starke Wirkung auf Körper und Seele, weil sie ins Zentrum des Gehirns gelangen, sie wirken über das limbische System sogar direkt auf Emotionen und Stimmungen.

Die richtige Anwendung

Die größte Gefahr liegt darin, zu großzügig mit den ätherischen Ölen umzugehen

Ein Tropfen zu viel kann die ganze Speise verderben

Sie werden deshalb nie direkt ins Gericht getropft und nur äußerst selten pur verwendet. Um die ätherischen Öle besser dosieren zu können und damit sie sich gut im Gericht verteilen, sollten sie zunächst emulgiert werden:
Die Essenzen können dafür in Milchprodukten wie Sahne oder Joghurt, in Ölen, Eigelb, Butter, Senf, Essig, Mayonnaise, Avocadomus, Sirup, Honig oder Alkohol untergemischt werden.
Weil ätherische Öle flüchtig sind, werden sie erst so spät wie möglich in das Gericht gegeben, vor allem bei heißen Speisen.
Beim Backen darf deshalb etwas höher dosiert werden, damit der Geschmack erhalten bleibt.
Alternativ kann der noch warme Kuchen, die Quiche oder die Pizza mit Würzöl bepinselt werden und herrlich duftend auf den Tisch gebracht werden.
Gerade Anfänger kommen auch gut mit der „ Schneidbrettmethode“ zurecht, die sich besonders gut für Zitrusöle eignet:
3–5 Tropfen Würzessenz werden auf einem feuchten Küchenbrett aufgebracht., Kräuter, Fleisch oder Gemüse werden beim Schneiden dann zart aromatisiert.
Für einen ähnlichen Effekt können auch die Schüsseln, in denen die Speisen angerichtet werden, mit einer Würzessenz ausgerieben werden.
Wer schon mehr Erfahrung hat, kann zum vorsichtigen Würzen auch einen Zahnstocher in die Tropföffnung halten, mit der Essenz benetzen und dann damit in der Speise rühren.
Alternativ kann man einen Tropfen auf einen Löffel geben, auf einen anderen Löffel ablaufen lassen und mit dem dann nur noch benetzten Löffel umrühren. Reicht das nicht, kann man den aufgefangenen Tropfen wieder auf den Löffel geben, ablaufen lassen und erneut rühren – so lange, bis die gewünschte Geschmacksintensität erreicht ist. Gerade bei Ölen aus scharfen Pflanzen wie Ingwer und Pfeffer ist diese Vorsicht angebracht.

Auf höchste Qualität setzen!

Unter den ätherischen Ölen aus essbaren Pflanzen können die meisten – aber eben nicht alle! – zum Kochen verwendet werden.
Schließlich enthalten sie viele Pflanzenwirkstoffe in in so konzentrierter Form, dass sie sogar als Arzneien eingesetzt werden.
Auf der sicheren Seite sind Sie mit Produkten, die ausdrücklich Lebensmittelqualität besitzen und als „ Würzessenzen“ bezeichnet werden.
Als Essenzen bezeichnet man die ätherischen Öle, weil sie das „Wesentliche“ der Pflanze liefern.
Ätherische Öle für die Aromaküche sollten immer aus biologischem Anbau oder kontrollierten Wildsammlungen stammen, weil sich bei der Extraktion auch die Rückstände von Pestiziden in dem Öl konzentrieren würden.
Das Etikett liefert Hinweise darauf, ob Sie ein wirklich hochwertiges Produkt in der Hand halten.
Dann finden Sie dort eine der Bezeichnung „ 100 % naturrein“, „100 % ätherisches Öl“. Diese Öle enthalten keine Zusätze wie Konservierungsmittel oder künstliche Duftaromen. Gesetzliche Angaben erfordern den deutschen Pflanzennamen ebenso wie den botanischen (auf Latein),. Zudem sind oft der verwendete Pflanzenteil, die Herstellungsart und das Herkunftsland der Pflanze angegeben.
Sehr teure und intensiv riechende ätherische Öle werden mitunter mit Jojobaöl verdünnt angeboten. Soweit dies klar gekennzeichnet ist, stellt es keine Qualitätsminderung dar, doch für die Aromaküche eignen sich diese Öle nicht.
Hochwertigste ätherische Öle in Lebensmittelqualität erhalten Sie zum Beispiel von den Firma Taoasis. Deren 18 Würzessenzen heißen „Baldini“ Bio-Aromen, die in unseren Apotheken erhältlich sind. Das Kochen mit Aromaölen klingt vielleicht etwas ungewöhnlich. Aber warum nicht mal was Neues in der Küche ausprobieren?
Doch sind ätherische Öle nicht als Ersatz für Gewürze, frische Kräuter oder Früchte gedacht. Sie sollen Ergänzung und Erweiterung sein, ihre Wirkung ist vorwiegend zum Verfeinern der Speisen gedacht- eben das i-Tüpfelchen in den Speisen !

Bio-Aromen immer nur verdünnt anwenden.

Vor Kinder sicher aufbewahren! Nicht in Augen und Schleimhäute bringen.

Vorsicht in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Babys und Kleinkindern.

Bei richtiger Anwendung , d.h. ausreichend verdünnt, sind erfahrungsgemäß keine unerwünschten
Nebenwirkungen bekannt. Trotzdem kann im Einzelfall eine allergische Reaktion oder Unverträglichkeit auftreten.

„Dufte“ Tipps aus der Aromaküche

Viele ätherische Öle harmonieren miteinander und lassen sich daher gut auf Vorrat herstellen. Gerade Würzöle lassen sich gut auf Vorrat herstellen. Darüber hinaus können Sie auch Zucker, Salz, Pfeffer oder Kokosflocken aromatisieren.
Tropfenweise mischen und 5ml im Braunglas abfüllen.

Einzelwürzöle und Würzölmischung:

Native, naturbelassene, kaltgepresste Basisöle mit ätherischen Ölen mischen. 5 – 9 Tropfen pro 50 ml Basisiöl, in Braunflaschen füllen. 14 Tage Reifezeit einhalten.

Aroma -Würzsalze:

Es eignen sich Himalayasalz, Fleur de Sel , Meersalz, Steinsalz . Auf 50 g Salz ca. 4 -12 Tropfen ätherisches Öl rechnen. 2 Wochen austrocknen lassen

Aromatische Kräuter-, Blüten– und Würzessige:

Ätherische Öle und frische Blüten in den Essig geben. 2 Wochen ruhen lassen.

Duftzucker; Duftsirup; Dufthonig:

Ahornsirup, Agavendicksaft, Honig, Puderzucker, Rohrzucker oder Kokosflocken. Auf 50g - 100 g Grundstoff 10 Tropfen ätherisches Öl geben. 2-3 Wochen stehenlassen.

Cocktails:

Würzessenzen mit einem Sirup emulgieren und mit Mineralwasser oder Sekt auffüllen. Ätherisches Öl nach Geschmack dosieren.

Aromadämpfen und - garen:

250 ml-500 ml Flüssigkeit in einen Topf mit Einsatz geben. 5 Min. vor Garende gewünschte Tropfen ätherischen Öls ins köchelnde Wasser träufeln.